Mein Weg zur Kinesiologie

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Aus Zweifel wurde Leidenschaft, mein Weg zur Kinesiologie

Wenn mir jemand vor vielen Jahren gesagt hätte, dass ich einmal mit voller Überzeugung als Kinesiologin arbeiten und sogar einen eigenen Online-Kurs dazu entwickeln würde, hätte ich wahrscheinlich nur den Kopf geschüttelt.
Denn ehrlich gesagt: Ich hielt Kinesiologie lange Zeit für absoluten Blödsinn.

Und genau deshalb erzähle ich dir diese Geschichte.

Warum ich Kinesiologie früher kategorisch abgelehnt habe

Im Jahr 2001 war ich mit meinem ersten Kind schwanger. Was viele als „leichte Morgenübelkeit“ kennen, war bei mir etwas ganz anderes: Mir war rund um die Uhr schlecht,  tagsüber, nachts, dauerhaft. Essen ging kaum, das Einzige, worauf ich Appetit hatte, war Tomatensuppe.

Damals bekam ich den Tipp, zu einer Kinesiologin zu gehen. Also machte ich, hoffnungsvoll, erschöpft und offen, einen Termin aus.

Die Behandlung bestand darin, dass die Dame ein Pendel schwang und mir anschließend erklärte, dass ich unter Übelkeit leide. Ich zahlte, ging hinaus und dachte mir nur: „Das war jetzt wirklich komplett unnötig.“

Mein Fazit damals: Kinesiologie? Nein danke. Nie wieder.

Später erfuhr ich außerdem, dass diese Kinesiologin ihre Ausbildung in einem Wochenendkurs an der VHS gemacht hatte. Das bestätigte mein Urteil nur noch mehr.

Der Wendepunkt: Als es um mein Kind ging

Einige Jahre später, mein älterer Sohn war im Volksschulalter, begann eine neue, sehr herausfordernde Phase. Er litt plötzlich unter ständiger Übelkeit, wurde immer schwächer, konnte kaum aufstehen und oft nicht mehr zur Schule gehen. Von Tag zu Tag ging es ihm schlechter.

Der Hausarzt war ratlos. Und ich? Verzweifelt.

Auf einer Feier lernte ich zufällig eine Kinesiologin kennen. Wir kamen ins Gespräch, sprachen über unsere Kinder und als ich von den Beschwerden meines Sohnes erzählte, meinte sie ruhig: „Ich glaube, ich kann euch helfen.“

In mir war sofort Widerstand. Meine frühere Erfahrung war noch sehr präsent. Aber wenn es deinem Kind schlecht geht, lässt du nichts unversucht.

Die Erfahrung, die alles verändert hat

Wir machten einen Termin aus. Diese Kinesiologin arbeitete klar, strukturiert und sehr bodenständig. Sie testete mit Phiolentests und kinesiologischem Muskeltest, ob Nahrungsmittel eine Rolle spielen könnten.

Das Ergebnis: Kuhmilch!  Wir sollten für fünf Wochen konsequent auf Milchprodukte verzichten, damit sich der Darm regenerieren kann.

Und was soll ich sagen?  Es ging ihm von Tag zu Tag besser.

Keine Zauberei. Keine Versprechungen. Einfach eine logische, körperlich nachvollziehbare Veränderung  mit enormer Wirkung.

In diesem Moment wurde mir klar: Nicht die Methode war das Problem gewesen, sondern wie sie angewendet wurde.

Meine Ausbildung zur Kinesiologin

Diese Erfahrung hat meine Haltung zur Kinesiologie um 180 Grad gedreht. Ich wollte verstehen, wie diese Methode wirklich funktioniert und sie fundiert, seriös und verantwortungsvoll anwenden können.

Also habe ich mich für eine dreijährige Ausbildung bei Kinesiologie4Life entschieden. Kein Wochenendkurs. Kein Schnell-Zertifikat.

In dieser Zeit habe ich gelernt, unter anderem:

  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszutesten

  • Vitamin- und Nährstoffmängel zu erkennen

  • Ursachen von Schmerzen, Schlafstörungen, Hautproblemen oder Haarausfall zu finden

  • Zusammenhänge bei Lernschwierigkeiten, Gewichtsproblemen oder unerfülltem Kinderwunsch zu verstehen

  • emotionale und mentale Themen sichtbar zu machen, bei Beziehungsproblemen, inneren Blockaden oder chronischer Überforderung

Vor allem aber habe ich gelernt, dem Körper zuzuhören, statt ihn zu übergehen.

Kinesiologie heute, ein fester Teil meiner Arbeit

Seit 2013 ist Kinesiologie ein fixer Bestandteil meiner Praxisarbeit, als wertvolle Ergänzung zur Craniosacralen Körperarbeit, zur integrativen Ernährung und zur ganzheitlichen Begleitung meiner Klientinnen.

Aus dem Wunsch heraus, dieses Wissen alltagstauglich und verständlich weiterzugeben, ist mein Online-Kurs KINEOSKILLS entstanden.
Ein Kurs für Menschen, die lernen wollen, ihren Körper besser zu verstehen, ohne Fachchinesisch, ohne Druck, ohne „höher-schneller-weiter“.

Gemeinsam mit Dagmar Prasch habe ich außerdem den Kurs „Cranio trifft Kinesiologie“ entwickelt, eine Ausbildung, die zwei kraftvolle Methoden miteinander verbindet.

Warum ich das alles erzähle

Weil ich weiß, wie Skepsis sich anfühlt.
Weil ich selbst dort war.
Und weil ich heute aus tiefster Überzeugung sagen kann:

👉 Richtig angewendet ist Kinesiologie kein Hokuspokus – sondern ein unglaublich präzises, sanftes und wirksames Werkzeug.

Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem auch für dich aus Zweifel etwas Neues entstehen darf.

👉Buch dir gerne einen Termin bei mit, online oder bei bei in der Praxis: Termin 

Die Vorteile meines online Kinesiologie-Kurses findest du hier: Warum online Kurs Kineoskills?


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Ich bin Nadja, diplomierte Craniosacralpraktikerin, Kinesiologin und integrative Ernährungsexpertin.
Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Heilung Zeit, Achtsamkeit und ganzheitliches Verständnis braucht.
Im Blog teile ich Wissen und Impulse aus meiner Praxis, zu Cranio, Kinesiologie, Kabbala und Ernährung.
Darüber hinaus begleite ich Menschen in
Kochworkshops sowie in den Kursen Kineoskills und Cranio trifft Kinesiologie.

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