Was ich früher werden wollte: Logopädin

Was ich früher werden wollte und warum alles genau richtig kam
Schon seit der Volksschule war für mich völlig klar: „Ich werde Logopädin.“
Dafür gab es gleich zwei Gründe.
Zum einen war die Mutter eines Schulfreundes Logopädin. Ich bewunderte sie sehr und hing förmlich an ihren Lippen, wenn sie von ihrem Berufsalltag erzählte. Zum anderen kam regelmäßig eine Logopädin zu uns in die Schule, die Kinder mit Sprachproblemen betreute.
Diese Kinder durften den Unterricht verlassen und kamen später lächelnd zurück. Oft mit kleinen Schätzen in der Hand: einem Sticker, einem Radiergummi oder einer Süßigkeit.
Ganz ehrlich? Damals hätte ich mir auch fast einen Sprachfehler gewünscht.
Ich wollte mit Kindern arbeiten. Ich wollte Leichtigkeit schenken. Und ich wollte genau dieses Lächeln sehen.

Ein Wunsch, der ins Wanken geriet
Nach der Volksschule ging ich ins Gymnasium, mein Berufswunsch blieb bis zur Matura unverändert. Doch dann kam die Realität: Die nächste Logopädie-Ausbildung startete erst zwei Jahre später. Zusätzlich erfuhr ich, dass der Berufsalltag oft im Krankenhaus beginnt, mit Schlaganfallpatient:innen.
Mein Bild von der Logopädin, die fröhlich durch Klassen spaziert, begann zu bröckeln.
Und ich wusste: Ich wollte sofort starten. Nicht warten.
Orientierungslos und dann doch weiter
Also ging ich zur Berufsmesse. Dort füllte ich einen Fragebogen aus, dessen Ergebnis eindeutig war: Biologie passt perfekt zu mir.
Ich mochte Pflanzen, Tiere, Zusammenhänge, das fühlte sich stimmig an.
Voller Motivation ging ich zur Berufsberaterin. Ihre Antwort? „Biologie ist ein Schas.“
Dieser Satz hat mich damals mehr verunsichert, als er es heute je könnte.

Ernährung als erster roter Faden
Am Ende entschied ich mich für ein Studium der Ernährungswissenschaften. Gesundheit, Biologie und der Mensch, das war greifbar.
Da einige Vorlesungen auf der Bio-Uni stattfanden, hatte ich schnell Kontakt zu Biologie-Studenten. Später stellte sich übrigens heraus: All meine damaligen Biologie-Kolleg:innen haben heute großartige Karrieren. So viel zum Thema Berufsberatung.
Viele Umwege und immer der Mensch im Mittelpunkt
Mein Weg war alles andere als geradlinig.
Ich absolvierte die FH für Tourismusmanagement, machte die Vermögensberater-Prüfung und übte diesen Beruf auch aus. Selbst hier ging es für mich nie um Zahlen allein, sondern um Menschen, ihre Geschichten, ihre Träume und ihre Sorgen.
Der eigentliche Wendepunkt kam nach der Geburt meiner Söhne.
Sie profitierten enorm von craniosacralen Behandlungen und mein eigener Tinnitus, der mich lange begleitet hatte, verschwand vollständig durch Cranio.
In diesem Moment wusste ich: Das ist es.
Ankommen in meiner Berufung
Ich absolvierte die dreijährige Ausbildung an der Wiener Schule für craniosacrale Biodynamik.
Es folgten die Kinesiologie-Ausbildung und der Lehrgang zur integrativen Ernährungsexpertin an der Akademie von Dr. Claudia Nichterl.
Plötzlich schloss sich der Kreis: Ich arbeite heute mit Kindern und Erwachsenen.
Ich sehe Entspannung, Erleichterung und ja: dieses Lächeln, das ich schon als Kind so bewundert habe.
Meine Praxis und mein Weg heute
Seit 2011 führe ich meine eigene Praxis für craniosacrale Biodynamik, Kinesiologie und integrative Ernährung in Wien (13. Bezirk).
Ich gehe jeden Tag mit Dankbarkeit zur Arbeit, weil mein Beruf heute meine Berufung ist.
Mein innerer Drang zu Aus-und Weiterbildungen ist geblieben, jedes Jahr bilde ich mich weiter, lerne Neues, vertiefe Bestehendes.

Wissen weitergeben
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Außerdem biete ich gemeinsam mit meiner Kollegin Petra Paumann Kochworkshops an, unter anderem zu Themen wie Bowl for the Soul, Fermentieren, Frühstück nach den 5 Elementen oder Warmes für kalte Tage.
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Cranio trifft Kinesiologie, wenn zwei Welten sich verbinden
Aus meiner eigenen Praxisarbeit heraus ist noch ein weiteres Herzensprojekt entstanden:
Gemeinsam mit meiner Kollegin Dagmar Prasch biete ich die Ausbildung „Cranio trifft Kinesiologie“ an.
In diesem Format verbinden wir zwei sich wunderbar ergänzende Methoden:
-
craniosacrale Biodynamik, die über das Nervensystem tief regulierend wirkt
-
und Kinesiologie, die über den Körper präzise Hinweise gibt, wo Unterstützung gebraucht wird.
Auch hier schließt sich für mich ein Kreis:
Wissen weiterzugeben, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und Methoden zu verbinden, die nachhaltig wirken, genau dafür schlägt mein Herz.
👉 Infos zur Ausbildung „Cranio trifft Kinesiologie“ findest du hier: Cranio trifft Kinesiologie


