Was ich früher werden wollte: Logopädin

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Was ich früher werden wollte und warum alles genau richtig kam

Schon seit der Volksschule war für mich völlig klar: „Ich werde Logopädin.“

Dafür gab es gleich zwei Gründe.
Zum einen war die Mutter eines Schulfreundes Logopädin. Ich bewunderte sie sehr und hing förmlich an ihren Lippen, wenn sie von ihrem Berufsalltag erzählte. Zum anderen kam regelmäßig eine Logopädin zu uns in die Schule, die Kinder mit Sprachproblemen betreute.

Diese Kinder durften den Unterricht verlassen und kamen später lächelnd zurück. Oft mit kleinen Schätzen in der Hand: einem Sticker, einem Radiergummi oder einer Süßigkeit.
Ganz ehrlich? Damals hätte ich mir auch fast einen Sprachfehler gewünscht.

Ich wollte mit Kindern arbeiten. Ich wollte Leichtigkeit schenken. Und ich wollte genau dieses Lächeln sehen.

mein 1. Schultag
1. Schultag

Ein Wunsch, der ins Wanken geriet

Nach der Volksschule ging ich ins Gymnasium, mein Berufswunsch blieb bis zur Matura unverändert. Doch dann kam die Realität: Die nächste Logopädie-Ausbildung startete erst zwei Jahre später. Zusätzlich erfuhr ich, dass der Berufsalltag oft im Krankenhaus beginnt, mit Schlaganfallpatient:innen.

Mein Bild von der Logopädin, die fröhlich durch Klassen spaziert, begann zu bröckeln.
Und ich wusste: Ich wollte sofort starten. Nicht warten.

Orientierungslos und dann doch weiter

Also ging ich zur Berufsmesse. Dort füllte ich einen Fragebogen aus, dessen Ergebnis eindeutig war: Biologie passt perfekt zu mir.
Ich mochte Pflanzen, Tiere, Zusammenhänge, das fühlte sich stimmig an.

Voller Motivation ging ich zur Berufsberaterin. Ihre Antwort? „Biologie ist ein Schas.“

Dieser Satz hat mich damals mehr verunsichert, als er es heute je könnte.

18 Jahre alt

Ernährung als erster roter Faden

Am Ende entschied ich mich für ein Studium der Ernährungswissenschaften. Gesundheit, Biologie und der Mensch, das war greifbar.
Da einige Vorlesungen auf der Bio-Uni stattfanden, hatte ich schnell Kontakt zu Biologie-Studenten. Später stellte sich übrigens heraus: All meine damaligen Biologie-Kolleg:innen haben heute großartige Karrieren. So viel zum Thema Berufsberatung.

Viele Umwege und immer der Mensch im Mittelpunkt

Mein Weg war alles andere als geradlinig.
Ich absolvierte die FH für Tourismusmanagement, machte die Vermögensberater-Prüfung und übte diesen Beruf auch aus.  Selbst hier ging es für mich nie um Zahlen allein, sondern um Menschen, ihre Geschichten, ihre Träume und ihre Sorgen.

Der eigentliche Wendepunkt kam nach der Geburt meiner Söhne.

Sie profitierten enorm von craniosacralen Behandlungen und mein eigener Tinnitus, der mich lange begleitet hatte, verschwand vollständig durch Cranio.
In diesem Moment wusste ich: Das ist es.

Ankommen in meiner Berufung

Ich absolvierte die dreijährige Ausbildung an der Wiener Schule für craniosacrale Biodynamik.
Es folgten die Kinesiologie-Ausbildung und der Lehrgang zur integrativen Ernährungsexpertin  an der Akademie von Dr. Claudia Nichterl.

Plötzlich schloss sich der Kreis:  Ich arbeite heute mit Kindern und Erwachsenen.
Ich sehe Entspannung, Erleichterung und ja: dieses Lächeln, das ich schon als Kind so bewundert habe.

Meine Praxis und mein Weg heute

Seit 2011 führe ich meine eigene Praxis für craniosacrale Biodynamik, Kinesiologie und integrative Ernährung in Wien (13. Bezirk).
Ich gehe jeden Tag mit Dankbarkeit zur Arbeit, weil mein Beruf heute meine Berufung ist.

Mein innerer Drang zu   Aus-und Weiterbildungen ist geblieben, jedes Jahr bilde ich mich weiter, lerne Neues, vertiefe Bestehendes.

 

entspanntes Baby bei der Cranio
entspanntes Baby bei der Cranio

 

Wissen weitergeben

Seit Jänner 2024 kannst du bei mir das ABC der Kinesiologie lernen.
Mit meinem Onlinekurs KINEOSKILLS habe ich drei Wege geschaffen, wie du kinesiologische Körperarbeit erlernen und in dein Leben integrieren kannst.

👉 Mehr dazu findest du hier: KINEOSKILLS

Außerdem biete ich gemeinsam mit meiner Kollegin Petra Paumann Kochworkshops an, unter anderem zu Themen wie Bowl for the Soul, Fermentieren, Frühstück nach den 5 Elementen oder Warmes für kalte Tage.

👉 Infos dazu findest du hier: KOCHWORKSHOPS

Cranio trifft Kinesiologie, wenn zwei Welten sich verbinden

Aus meiner eigenen Praxisarbeit heraus ist noch ein weiteres Herzensprojekt entstanden:
Gemeinsam mit meiner Kollegin Dagmar Prasch biete ich die Ausbildung „Cranio trifft Kinesiologie“ an.

In diesem Format verbinden wir zwei sich wunderbar ergänzende Methoden:

  • craniosacrale Biodynamik, die über das Nervensystem tief regulierend wirkt

  • und Kinesiologie, die über den Körper präzise Hinweise gibt, wo Unterstützung gebraucht wird.

Auch hier schließt sich für mich ein Kreis:
Wissen weiterzugeben, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und Methoden zu verbinden, die nachhaltig wirken, genau dafür schlägt mein Herz.

👉 Infos zur Ausbildung „Cranio trifft Kinesiologie“ findest du hier: Cranio trifft Kinesiologie

 

Kinesiologischer Armlängentest
Kinesiologischer Armlängentest

 

Petra und ich mit Gemüse und Obst
Kochworkshops mit Petra

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Ich bin Nadja, diplomierte Craniosacralpraktikerin, Kinesiologin und integrative Ernährungsexpertin.
Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Heilung Zeit, Achtsamkeit und ganzheitliches Verständnis braucht.
Im Blog teile ich Wissen und Impulse aus meiner Praxis, zu Cranio, Kinesiologie, Kabbala und Ernährung.
Darüber hinaus begleite ich Menschen in
Kochworkshops sowie in den Kursen Kineoskills und Cranio trifft Kinesiologie.

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