7 Dinge, die ich losgelassen habe

21. Oktober 2025 by Nadja Sonnenschein0
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7 Dinge, die ich losgelassen habe und was sich dadurch verändert hat

(und warum mir das guttut)

Loslassen klingt so einfach und ist doch oft das Schwerste überhaupt. Es braucht Vertrauen. Mut. Und manchmal auch Tränen.
Aber jedes Mal, wenn ich etwas wirklich losgelassen habe, das mir nicht mehr gedient hat, ist etwas Neues entstanden: mehr Ruhe, mehr Klarheit, mehr ich.

Heute möchte ich sieben Dinge mit dir teilen, die ich in den letzten Jahren losgelassen habe und wie sehr sie mein Leben, meine Arbeit und mein inneres Gleichgewicht verändert haben.

Den Anspruch, immer stark sein zu müssen

Ich war lange diejenige, die für alle da war. Ich konnte zuhören, halten, stützen, aber mich selbst zu halten, fiel mir schwer.
Ich dachte, Stärke bedeutet, keine Schwäche zu zeigen. Doch in Wahrheit ist es genau andersherum: Wahre Stärke zeigt sich dann, wenn wir uns erlauben, auch einmal weich zu werden.

Heute darf ich mich zurücklehnen, ausatmen und einfach sein. Ich darf müde sein, traurig sein, unsicher sein. Und genau dadurch bin ich präsenter für andere, in meinen Sitzungen, in meinen Begegnungen, im Leben. Denn wenn ich in meiner Mitte bin, entsteht auch für meine Klientinnen dieser geschützte, friedliche Raum, den sie so sehr brauchen.

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Das Bedürfnis, alles verstehen zu müssen

Ich bin ein neugieriger Mensch. Ich wollte schon immer wissen, verstehen, begreifen. Warum Dinge geschehen. Warum wir fühlen, wie wir fühlen.
Doch manche Antworten liegen nicht im Kopf.

In der Kabbala und in der Kinesiologie habe ich gelernt, dass vieles auf einer tieferen Ebene geschieht, jenseits von Logik.
Früher suchte ich nach Erklärungen, heute lasse ich das Feld wirken. Ich vertraue der inneren Intelligenz, die in uns allen wohnt. Manchmal zeigt sie sich leise, in einem Körperimpuls oder einem tiefen Atemzug und das reicht.

Dieses Vertrauen hat meine Arbeit verändert: Ich muss nicht mehr alles verstehen, um Heilung zuzulassen.
Ich darf einfach da sein. Und das ist oft der Moment, in dem sich etwas löst.

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Alte Glaubenssätze über mich selbst

Jede*r trägt sie in sich, diese alten, tief verankerten Stimmen:
„Ich muss leisten, um geliebt zu werden.“
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Ich bin nicht gut genug.“

Diese Glaubenssätze haben mich viele Jahre begleitet, oft unbewusst. Mit der Kinesiologie konnte ich sie sichtbar machen und Schritt für Schritt loslassen. Jede gelöste Blockade hat ein Stück Freiheit gebracht.

Heute weiß ich: Ich muss nichts beweisen. Ich darf einfach sein. Und genau das möchte ich auch meinen Klientinnen ermöglichen, dieses tiefe Gefühl, wieder mit sich selbst im Frieden zu sein.

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Das Gefühl, für alles allein verantwortlich zu sein

Ich dachte lange, dass ich alles selbst tragen muss, beruflich, privat, emotional. Ich war es gewohnt, alles allein zu organisieren, zu planen, umzusetzen.
Doch Verantwortung zu teilen, bedeutet nicht, sie abzugeben. Es bedeutet, sich einzulassen auf Verbindung, Vertrauen und Miteinander.

In den letzten Jahren durfte ich genau das lernen und es fühlt sich wunderbar an. Heute habe ich zwei großartige Partnerinnen an meiner Seite, die mich beruflich begleiten: Mit Petra Paumann gestalte meine Kochworkshops und Fermentierkurse und gemeinsam mit Dagmar Prasch unterrichte ich die Ausbildung „Cranio trifft Kinesiologie“.

Nach vielen Jahren des Alleinarbeitens ist das ein großes Geschenk. Wir inspirieren uns gegenseitig, unterstützen uns, lachen, wachsen. Und ich spüre, wie viel leichter alles wird, wenn man nicht mehr alles alleine tragen muss.

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder: Heilung geschieht im Raum zwischen Menschen. Wenn Vertrauen da ist, wenn jemand dich wirklich sieht, dann darf dein System loslassen. Dann wird Verbindung zur Medizin.

Perfektionismus

Früher wollte ich, dass alles „richtig“ ist: die Worte, die Abläufe, die Ergebnisse. Heute weiß ich: Perfektion ist das Gegenteil von Lebendigkeit. Sie verhindert Wachstum. Sie engt ein.

Ich habe gelernt, dass Heilung nie linear ist. Dass Gefühle kommen und gehen dürfen. Dass auch ich in meinem eigenen Prozess bleiben darf.

In meiner Arbeit mit Cranio und Kinesiologie schätze ich das Unperfekte. Die Momente, in denen etwas Unerwartetes geschieht – ein Lachen mitten in der Stille, eine Träne, ein tiefer Atemzug. Gerade das macht jede Sitzung einzigartig. Echt. Menschlich. Wahr.

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Angst vor Veränderung

Veränderung hat mich früher beunruhigt. Ich klammerte mich an das Bekannte, auch wenn es mich nicht mehr nährte. Doch das Leben bleibt nicht stehen. Es lädt uns ein, weiterzugehen.

Mit der Zeit habe ich gelernt: Jede Veränderung trägt ein Geschenk in sich. Manchmal zeigt sie sich erst später, aber sie bringt uns immer näher zu uns selbst. Wenn wir loslassen, entsteht Raum für Neues.

Heute vertraue ich dem Wandel. Ich weiß, dass er mich nicht zerstört, sondern mich verwandelt. Und jedes Mal, wenn ich durch eine Veränderung gehe, fühle ich mich lebendiger, geerdeter und klarer.

Den Wunsch, allen gefallen zu wollen

Das war wohl mein größter Lernprozess. Ich wollte immer, dass andere sich wohlfühlen, auch auf Kosten meiner eigenen Energie.
Ich habe gespürt, was andere brauchen, und mich danach gerichtet.

Heute weiß ich: Ich kann niemanden retten und das ist befreiend. Ich darf authentisch sein. Echt. Direkt. Liebevoll. Und genau das zieht die Menschen an, die zu mir passen.

Seit ich diese Erwartung losgelassen habe, fühle ich mich freier, lebendiger und tiefer verbunden mit den Menschen, die mir begegnen. Denn sie spüren: Ich bin wirklich da. Ich bin ich.

Loslassen bedeutet nicht, etwas zu verlieren. Es bedeutet, Platz zu schaffen für mehr Leichtigkeit, Freude, Liebe und innere Ruhe. Für das, was wirklich bleiben darf.

Jedes Mal, wenn ich in meiner Praxis erlebe, wie jemand nach einer Sitzung aufsteht, sanft lächelt und sagt:
„Ich fühle mich wie neu geboren, als würde die Sonne wieder scheinen“, dann weiß ich: Genau darum geht es.

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Ich bin Nadja, diplomierte Craniosacralpraktikerin, Kinesiologin und integrative Ernährungsexpertin.
Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Heilung Zeit, Achtsamkeit und ganzheitliches Verständnis braucht.
Im Blog teile ich Wissen und Impulse aus meiner Praxis, zu Cranio, Kinesiologie, Kabbala und Ernährung.
Darüber hinaus begleite ich Menschen in
Kochworkshops sowie in den Kursen Kineoskills und Cranio trifft Kinesiologie.

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