In 7 Schritten zu mehr Energie mit Kinesiologie im Alltag

Kennst du das Gefühl, wenn dir mitten am Tag die Kraft ausgeht? Der Kopf wird schwer, die Konzentration schwindet, und alles fühlt sich mühsam an.
In solchen Momenten greifen viele automatisch zu Kaffee oder Süßem, oder scrollen kurz durch Social Media. Das hilft oft nur für ein paar Minuten.
Mir geht es zwischen zwei Behandlungen manchmal genauso. Gerade an Tagen mit vielen Terminen hintereinander merke ich, wie meine eigene Energie nachlässt. Über die Jahre, seit ich meinen eigenen Weg zur Kinesiologie gefunden habe, hab ich mir ein paar kleine Übungen angewöhnt, die ich mir dann selbst zwischen zwei Klientinnen gönne, oft direkt im Praxisraum, manchmal nur für zwei Minuten.
Vielleicht sind sie auch für dich hilfreich.
Du brauchst dafür nichts weiter als dich selbst und ein paar Minuten Zeit. Falls dich interessiert, was Kinesiologie genau ist, findest du dazu einen eigenen Beitrag.
Schritt 1: Kurz ankommen
Bevor du irgendetwas anderes machst, hilft es oft schon, kurz innezuhalten.
So geht’s: Stell dich aufrecht hin, die Füße hüftbreit auf dem Boden. Spür bewusst, wie deine Füße den Boden berühren. Atme dabei ein paarmal ruhig ein und aus.
Viele empfinden das als kleinen Moment der Ruhe, bevor der Tag weitergeht.
Schritt 2: Überkreuzbewegungen
Eine der bekanntesten kinesiologischen Übungen ist der Cross Crawl.
So geht’s: Gehe am Platz oder durch den Raum. Führe den rechten Ellbogen zum linken Knie. Wechsle: linker Ellbogen zum rechten Knie. Wiederhole das für 1 bis 2 Minuten.
Variation: Wenn du im Büro sitzt, kannst du die Bewegung kleiner machen und einfach im Sitzen die Knie abwechselnd anheben und mit der gegenüberliegenden Hand berühren.
Viele merken danach, dass sie sich etwas wacher und klarer fühlen.
Schritt 3: Punkte unterhalb des Schlüsselbeins massieren
Unterhalb des Schlüsselbeins, rechts und links neben dem Brustbein, liegen zwei Punkte, die in der Kinesiologie häufig genutzt werden.
So geht’s: Lege Zeige- und Mittelfinger beider Hände auf die Vertiefungen direkt unter dem Schlüsselbein. Massiere diese Stellen mit leichtem Druck für 30 bis 60 Sekunden. Atme dabei tief ein und aus.
Tipp: Du kannst das mit Schritt 2 kombinieren.
Schritt 4: Augenbewegungen
Wenn wir die Augen bewusst bewegen, kann sich das angenehm lösend anfühlen.
So geht’s: Halte den Kopf still und bewege nur die Augen. Schaue nach links, atme ein. Schaue nach rechts, atme aus. Wiederhole das 6 bis 10 Mal.
Erweiterung: Du kannst mit den Augen auch eine liegende Acht in die Luft zeichnen.
Schritt 5: Bewusst atmen
So geht’s: Atme tief in den Bauch hinein, sodass sich die Bauchdecke hebt. Halte kurz inne. Atme langsam und vollständig wieder aus. Wiederhole das 3 bis 5 Mal.
Tipp: Zähle beim Einatmen bis 4, halte den Atem für 2 Zähler und atme auf 6 Zähler wieder aus.
Tiefe Bauchatmung kann dir ein Gefühl von mehr Ruhe und Weite geben.
Schritt 6: Punkte an der Stirn halten
Viele kinesiologische Techniken arbeiten mit bestimmten Punkten am Körper. Besonders vertraut sind mir die beiden Punkte auf der Stirn, knapp oberhalb der Augenbrauen.
So geht’s: Lege deine Fingerspitzen sanft auf diese Stirnpunkte. Atme tief ein und aus. Denke an eine Situation, die dich gerade beschäftigt. Halte die Punkte, bis dein Atem ruhiger wird und die Gedanken etwas klarer.
Tipp: Manche nutzen diese Übung gerne vor wichtigen Gesprächen oder Präsentationen.
Schritt 7: Mit einem Lächeln abschließen
Zum Schluss darf es auch einfach sein: ein bewusstes Lächeln, auch wenn es zuerst nur äußerlich ist.
Manchmal reicht das schon, um den Moment ein bisschen leichter zu machen.
Willst du tiefer eintauchen?
Diese Übungen sind ein kleiner Einblick in die Kinesiologie, so wie ich sie selbst im Alltag nutze. Wenn du Lust hast, mehr über diese Arbeit zu erfahren, gibt es zwei Wege, wie wir das gemeinsam vertiefen können.
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